LOGI steht für die Abkürzung
Low
Glycemic
Index (niedriger Glykämischer Index)
Wie der Name schon sagt, bezieht sich diese Ernährungsform auf den Glykämischen Index der kohlenhydratreichen Nahrungsmittel.
Der Glykämische Index zeigt die Wirkung eines kh-reichen Nahrungsmittel auf den Blutzuckerspiegel. Je niedriger der GI eines Nahrungsmittel ist, desto weniger Blutzucker-Schwankungen verursacht er.
Forschungen haben gezeigt, dass der GI individuell sehr variabel ist und bei der Gewichtsreduktion nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Daher hat der Ernährungswissenschaftler Nicolai Worm die Vorschläge von David Ludwig (Director Obesity Program, Harvard Uni-Kinderklinik) angepasst und 2003 in einem Buch veröffentlicht.
Auch wenn der GI im Namen der Ernährungsform vorkommt, wird doch der Hauptpunkt auf die Glykämische Last (GL) gelegt.
Im Grunde kann man bei LOGI alles essen, sollte sich dabei aber an die
LOGI-Pyramide halten.
Von Gemüse und Salaten soll man reichlich essen, hier aber die kh-armen Sorten bevorzugen.
5-am-TagHauptsächlich achtet man hier auf die 5-am-Tag-Regel, welche bedeutet, dass man 5 Mal am Tag Gemüse und Obst isst. 3 Portionen Gemüse, ergänzt mit 2 Portionen Obst. Eine Portion ist in etwa 1 Hand voll, bei Beeren 2 Hände voll.
Gemüse soll Aufgrund seines hohen Gewichts und Volumens, bei gleichzeitig rel. wenig Kalorien, als Sättigungsgrundlage dienen.
Dieses wird ergänzt durch Eiweißlieferanten wie Fleisch (bevorzugt mager), Fisch (mager und fett), Milchprodukte, Eier und Nüsse.
Viel Wert wird auch auf gute Öle gelegt, wegen dem hohen Anteil an Omega-3 Fettsäuren. Daher darf der Fisch auch gerne fett sein.
Vollkornprodukte sind nicht ganz vom Speiseplan verbannt, sollten aber in geringen Mengen zu sich genommen werden.
Raffinierte Mehle, Nudeln, Kartoffeln und Süßwaren dagegen sollten sehr selten auf dem Speiseplan stehen.
Die Zusammensetzung der Ernährung sieht in etwa wie folgt aus: 20–30% Kohlenhydrate
20–30% Eiweiß
40–50% Fett
Bei Diabetikern konnte in einer 2006 veröffentlichten Studie nachgewiesen werden, dass diese Ernährungsform sich sehr positiv auf Diabetis auswirkt. So konnte neben der Gewichtsreduktion eine sehr signifikante Verbesserung bei Stoffwechselparametern verzeichnet werden.
Mehr als 50% der Patienten konnten ihre Medimante absetzen und bei den anderen war eine Verringerung der Medikation um die Hälfte möglich.